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Donnerstag, 22. September 2016

Eine Ode an das Leben, ein Loblied auf das Essen und eine Hymne auf den Mut, so sein zu dürfen wie man möchte.



Sollte man jemandem in die Fresse hauen, der zu einem sagt: Schreib eine Kolumne die sich: moppelig aber glücklich nennt? Die einzig richtige Antwort hierfür ist eindeutig: JA!


Wieso sollte es bitte ein Grund sein, NICHT glücklich zu sein? Weil andere Leute sich von den Medien, Photoshop usw. blenden lassen? Geht es mir schlechter als dünnen Menschen? Kann ich weniger machen als sie? Bin ich dümmer, weil ich dick bin? Oder gar weniger wert? Schade ich damit jemandem, wenn ich dick bin?

Nein, alles was ich tue ist, dass ich das Essen als gesellschaftlichen Aspekt genieße!


Was gibt es Schöneres, als an einem heißen Sommerabend mit Freunden – die einem manchmal näherstehen als Familie – auf der Terrasse zu sitzen und ausgiebig zu grillen? Es sich gut gehen zu lassen. Natürlich mit einem anständigen Glas Wein dazu. Oder wie sollte man denn die wunderschönen Christkindlmärkte in Bayern genießen, wenn ich mir selbst verbiete dort eine Bratwurstsemmel zu schlemmen, nur weil dieser 'Snack' mehr Kalorien hat, als ein Steak mit Kartoffeln? Soll ich an den duftenden wunderbaren Mandeln vorbeigehen, obwohl ich sie will, nur weil ich sonst jemandem nicht gefallen könnte, wenn ich zu viel davon esse? Und wieso, sollte ich überhaupt ständig versuchen den Vorstellung des „Idealmaßes“ zu entsprechen, wenn Leben, genießen und der soziale Aspekt viel mehr wert sind, als in ein verdammtes Etuitkleid von Chanel – das sich 80% der Bevölkerung sowieso nicht leisten kann – passen zu wollen? Wie kann, die einzige richtige Möglichkeit, bei der sich Familien am Abend austauschen zu etwas Schlechtem gemacht werden?



Essen ist etwas Wunderschönes. Essen ist Genuss. Essen und Kochen sind Kreativität. Einzigartig und fantastisch. Eine Ode an das Leben, ein Loblied auf das Essen und eine Hymne auf den Mut, so sein zu dürfen wie man möchte. Das wird unser erster Blogbitch-Beitrag, denn ja wir essen gern, ja, wir sind nicht perfekt und ja, uns geht es verfickt blendend damit!




Gebitcht by: Emily Key & Don Both